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SIEM vs. EDR: Hauptfunktionen, Unterschiede und Auswahl

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Inhaltsverzeichnis

    Was ist Security Information and Event Management (SIEM)?

    Security Information and Event Management (SIEM) ist eine Softwarelösung, die einen ganzheitlichen Überblick über die Informationssicherheit eines Unternehmens bietet. SIEM-Tools aggregieren, analysieren und berichten Sicherheitsdaten aus dem gesamten Unternehmen, einschließlich Protokollen von Anwendungen, Geräten und Netzwerken. Dies hilft bei der Erkennung, Prävention und Reaktion auf Sicherheitsbedrohungen und Schwachstellen.

    SIEM spielt eine entscheidende Rolle im Compliance-Management und bei der Reaktion auf Vorfälle, indem es Daten in Echtzeit korreliert und zusammenführt. Es ermöglicht IT- und Sicherheitsteams, abnormales Verhalten und potenzielle Bedrohungen schnell zu erkennen und so rechtzeitig einzugreifen und Risiken zu minimieren. Moderne SIEM-Lösungen integrieren zudem automatisierte Reaktionsfunktionen, die es ermöglichen, Sicherheitsteams nicht nur zu alarmieren, sondern auch aktiv bei der Bedrohungsabwehr zu helfen.

    Über diesen Erklärer:

    Dieser Inhalt ist Teil einer Reihe zum Thema Security Information and Event Management (SIEM).


    Hauptmerkmale von SIEM-Lösungen

    Zu den wichtigsten Funktionen von SIEM-Lösungen gehören:

    • Protokollverwaltung und Datenaggregation: SIEM-Lösungen sammeln und aggregieren Protokolle aus verschiedenen Quellen, darunter Netzwerkgeräte, Server und Sicherheitssysteme, und bieten ein zentrales Repository für alle sicherheitsrelevanten Informationen.
    • Echtzeit-Transparenz: Sie bieten Echtzeit-Transparenz in die Sicherheitslage eines Unternehmens und ermöglichen die sofortige Erkennung potenzieller Bedrohungen und Schwachstellen in der gesamten IT-Umgebung.
    • Ereigniskorrelation: Eine der Hauptstärken von SIEM ist die Fähigkeit, Ereignisse aus unterschiedlichen Quellen zu korrelieren und Muster zu erkennen, die auf einen ausgeklügelten Cyberangriff hindeuten könnten.
    • Alarmierung und Benachrichtigung: SIEM-Systeme automatisieren den Prozess der Alarmierung von IT- und Sicherheitsteams bei potenziellen Sicherheitsvorfällen und gewährleisten so eine schnelle Reaktion auf Bedrohungen.
    • Compliance-Berichte: SIEM erleichtert die Einhaltung verschiedener gesetzlicher Anforderungen durch die Erstellung detaillierter Berichte, die die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien und -standards durch das Unternehmen dokumentieren.
    • Analyse des Benutzer- und Entitätsverhaltens (UEBA): Fortschrittliche SIEM-Lösungen enthalten UEBA-Funktionen, um Anomalien im Benutzerverhalten zu erkennen, die auf Insider-Bedrohungen oder kompromittierte Konten hinweisen könnten.
    • Integration von Bedrohungsinformationen: SIEM-Tools können in externe Bedrohungsinformationen integriert werden. Dadurch wird die Fähigkeit zur Erkennung und Reaktion auf neu auftretende Bedrohungen verbessert, indem interne Ereignisse mit Indikatoren für eine Gefährdung verglichen werden.
    • Forensische Analyse: SIEM bietet leistungsstarke Tools für die forensische Analyse, sodass Sicherheitsteams die Art von Sicherheitsvorfällen nach ihrem Auftreten untersuchen und verstehen können.

    Tipps vom Experten

    Steve Moore

    Steve Moore ist Vice President und Chief Security Strategist bei Exabeam. Er entwickelt Lösungen zur Bedrohungserkennung und berät Kunden zu Sicherheitsprogrammen und der Reaktion auf Sicherheitsverletzungen. Er ist Moderator des „The New CISO Podcast“, Mitglied des Forbes Tech Council und Mitbegründer von TEN18 bei Exabeam.

    Meiner Erfahrung nach gibt es hier fortgeschrittene Strategien für die effektive Nutzung von SIEM- und EDR-Lösungen sowie Anleitungen zu deren Auswahl und Integration in eine mehrschichtige Sicherheitsstrategie:

    Integrieren Sie Cloud-natives SIEM für Hybridumgebungen
    Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen, sollten Cloud-native SIEM-Lösungen einsetzen, die sich nahtlos in Cloud-Workloads integrieren lassen und gleichzeitig die Kompatibilität mit lokalen EDR-Lösungen für den Endpunktschutz gewährleisten.

    Kombinieren Sie SIEM mit EDR für eine einheitliche Sicherheitsstrategie
    Nutzen Sie SIEM für umfassende Transparenz in Ihrem Netzwerk und EDR für detaillierte Analysen auf Endpunktebene. Korrelieren Sie EDR-Erkennungen mit SIEM-Daten, um den Kontext für netzwerkweite Untersuchungen und die Bedrohungssuche zu verbessern.

    Implementieren Sie adaptives Baselining für UEBA in SIEM
    Stellen Sie sicher, dass sich die UEBA-Funktionen Ihres SIEM an schwankendes Benutzerverhalten anpassen, beispielsweise an Remote-Arbeitsmuster oder saisonale Geschäftsaktivitäten, um Fehlalarme zu reduzieren und die Genauigkeit der Bedrohungserkennung zu verbessern.

    Verwenden Sie EDR-generierte IoCs, um SIEM-Regeln zu erweitern
    Integrieren Sie von EDR erkannte Kompromittierungsindikatoren (IoCs) (z. B. Datei-Hashes, schädliche IPs) in die Korrelationsregeln Ihres SIEM. Dies ermöglicht eine proaktive Überwachung von Bedrohungen, die von Endpunkten ausgehen, im gesamten Netzwerk.

    Nutzen Sie automatisierte Handlungsabläufe für eine koordinierte Reaktion
    Integrieren Sie SIEM und EDR mit einer SOAR Plattform, um Arbeitsabläufe zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle zu automatisieren, wie z. B. die Isolierung von Endpunkten, die Sperrung von IPs und die Einleitung von Malware-Scans, um Bedrohungen schneller einzudämmen.


    Was ist Endpoint Detection and Response (EDR)?

    Endpoint Detection and Response (EDR) konzentriert sich auf den Schutz von Endgeräten – Geräten wie Computern, Tablets und Smartphones – vor Cybersicherheitsbedrohungen. EDR-Plattformen überwachen kontinuierlich Endpunkt- und Netzwerkereignisse und nutzen Echtzeit-Datenanalysen, um Bedrohungsmuster und verdächtige Aktivitäten zu identifizieren. Dies ermöglicht die Erkennung von Malware, Ransomware und anderen Exploits, die herkömmliche Antivirenlösungen umgehen könnten.

    EDR-Lösungen sind für die gründliche Analyse und Reaktion auf endpunktbezogene Vorfälle unerlässlich. Sie bieten Sicherheitsteams direkten Zugriff auf Endpunkte und Tools für die forensische Analyse. So können sie die Ursache eines Vorfalls ermitteln, Angriffsvektoren verstehen und wirksame Abhilfemaßnahmen ergreifen. Diese Informationen sind entscheidend, um die Sicherheit der Endpunkte zu stärken und zukünftige Angriffe zu verhindern.


    Wie haben sich Endpoint Protection Platforms (EPP) zu EDR entwickelt?

    Endpoint Protection-Plattformen (EPP) konzentrieren sich traditionell auf die Abwehr bekannter Bedrohungen durch signaturbasierte Erkennungsmethoden. Diese Plattformen wurden entwickelt, um Malware anhand bekannter Signaturen zu identifizieren und zu blockieren und so eine erste Verteidigungslinie gegen Bedrohungen zu bilden.

    Mit der zunehmenden Komplexität der Cyberbedrohungen und der zunehmenden Verwendung von Techniken, die eine signaturbasierte Erkennung umgehen, wurden jedoch die Grenzen von EPP deutlich. Die Entwicklung von Endpoint Detection and Response (EDR)-Lösungen ermöglichte die Erkennung neuer, unbekannter oder komplexer Angriffe, die herkömmliche Abwehrmechanismen umgehen. EDR-Lösungen ermöglichten die kontinuierliche Überwachung und Analyse von Endpunktdaten. So konnten Unternehmen Vorfälle erkennen, untersuchen und darauf reagieren, die mit EPP nicht behoben werden konnten.

    Der Übergang von EPP zu EDR markiert einen deutlichen Wandel im Ansatz der Endpunktsicherheit: von präventionsorientierten hin zu erkennungs- und reaktionsorientierten Strategien. EDR-Lösungen nutzen fortschrittliche Technologien wie Verhaltensanalyse, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um verdächtige Aktivitäten und Anomalien zu identifizieren, die auf einen Cyberangriff hindeuten. Im Gegensatz zu EPP, das sich auf den Perimeter konzentriert und Bedrohungen am Eindringen blockiert, bietet EDR tiefe Einblicke in die Endpunkte und bietet detaillierte forensische Tools und Funktionen für ein umfassenderes Verständnis von Angriffen.


    Hauptmerkmale von EDR-Lösungen

    Dies sind die wichtigsten Funktionen von EDR-Lösungen:

    • Kontinuierliches Monitoring und Erkennung: EDR-Plattformen bieten eine 24/7-Überwachung von Endpunkten und erkennen bösartige Aktivitäten und Anomalien, die auf eine Bedrohung hinweisen.
    • Automatisierte Reaktion: EDR ermöglicht automatisierte Reaktionsmaßnahmen, wie beispielsweise die Isolierung eines kompromittierten Endpunkts vom Netzwerk, um die Verbreitung von Bedrohungen zu verhindern.
    • Forensische Tools: EDR-Lösungen werden mit forensischen Tools geliefert, die bei der detaillierten Untersuchung von Vorfällen direkt auf Endpunkten helfen und Einblicke in Angriffsvektoren und -taktiken bieten.
    • Verhaltensanalyse: Mithilfe von Verhaltensanalysen können EDR-Systeme bösartige Muster und Aktivitäten erkennen, die von der Norm abweichen, selbst wenn die Bedrohung bisher unbekannt ist.
    • Bedrohungssuche: Sie ermöglichen eine proaktive Bedrohungssuche und ermöglichen Sicherheitsteams die Suche nach versteckten Bedrohungen, die der ersten Erkennung entgangen sind.
    • Integration mit anderen Sicherheitstools: EDR-Lösungen können mit anderen Sicherheitstools integriert werden, um die allgemeine Sicherheitslage zu verbessern und eine koordinierte Verteidigungsstrategie zu ermöglichen. Beispielsweise können EDR-Warnmeldungen in SIEM-Systeme eingespeist und mit anderen Signalen korreliert werden.
    • Echtzeitanalysen: Durch die Analyse von Daten in Echtzeit können EDR-Plattformen Bedrohungen schnell erkennen und darauf reagieren, wodurch das Zeitfenster für Angreifer reduziert wird.
    • Cloudbasiertes Management: Viele EDR-Lösungen bieten ein Cloud-basiertes Management, das eine einfachere Bereitstellung, Fernüberwachung und Verwaltung von Endpunkten an mehreren Standorten ermöglicht.

    SIEM vs. EDR: 4 Hauptunterschiede

    1. Ansatz: Netzwerk-, E-Mail- und Datensicherheit vs. Endpunktsicherheit

    SIEM und EDR stellen unterschiedliche Paradigmen im Cybersicherheits-Ökosystem dar, jedes mit einem einzigartigen Ansatz zum Schutz von Unternehmensressourcen.

    SIEM-Systeme bieten einen umfassenden Überblick über die Sicherheitsumgebung, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen wie Netzwerkgeräten, E-Mail-Systemen, Datenspeichern und Sicherheitsanwendungen sammeln und analysieren. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es Unternehmen, Aktivitäten in ihrer gesamten IT-Infrastruktur zu überwachen und zu analysieren und so potenzielle Sicherheitsvorfälle und Compliance-Verstöße in einem breiten Kontext zu identifizieren. SIEM konzentriert sich auf die Aggregation und Korrelation von Daten aus verschiedenen Quellen.

    EDR konzentriert sich auf die Endpunktebene und legt den Schwerpunkt auf die Sicherheit von Geräten wie Laptops, Desktops und Mobiltelefonen. Der EDR-Ansatz ist fokussierter und detaillierter und zielt darauf ab, Bedrohungen zu erkennen und zu bekämpfen, die diese Geräte direkt betreffen. Durch die kontinuierliche Überwachung der Endpunktaktivitäten können EDR-Lösungen verdächtiges Verhalten erkennen, Bedrohungen untersuchen und sofortige Reaktionsmaßnahmen ergreifen, um Angriffe einzudämmen und abzuschwächen.

    Dieser unterschiedliche Fokus unterstreicht die komplementäre Natur von SIEM und EDR: Während SIEM einen umfassenden Überblick über Sicherheit und Compliance in verschiedenen Domänen bietet, bietet EDR eine gründliche Analyse und Schutz auf Endpunktebene und befasst sich mit Bedrohungen, die speziell auf einzelne Geräte abzielen.

    2. Schwerpunktbereich

    SIEM-Lösungen konzentrieren sich in erster Linie darauf, einen Überblick über die Sicherheitslage eines Unternehmens zu geben, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen im gesamten Netzwerk sammeln und analysieren. Dazu gehören Protokolle von Geräten, Anwendungen und Sicherheitssystemen, die Einblicke in Netzwerkverkehr, Benutzerverhalten und potenzielle Bedrohungen bieten. Das Hauptziel besteht darin, Echtzeittransparenz, Ereigniskorrelation und Compliance-Berichte über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg zu bieten.

    EDR konzentriert sich auf die Endpunktsicherheit. Der Schwerpunkt liegt auf der Überwachung, Erkennung und Abwehr von Bedrohungen speziell auf Endpunktebene, wie Laptops, Desktops und Mobilgeräten. EDR-Lösungen sind darauf ausgelegt, Angriffe zu erkennen und abzuwehren, die herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen umgehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf schneller Erkennung, detaillierter forensischer Analyse und sofortiger Reaktion auf Vorfälle, die Endpunkte betreffen.

    3. Reaktionsmöglichkeiten

    SIEM-Systeme zeichnen sich durch die Erkennung und Meldung potenzieller Sicherheitsvorfälle im gesamten Netzwerk aus, sind aber häufig auf manuelle Eingriffe angewiesen. Sie liefern zwar die notwendigen Informationen und Erkenntnisse für die Entscheidungsfindung, doch die eigentlichen Schadensbegrenzungsmaßnahmen, wie das Patchen von Schwachstellen oder die Aktualisierung von Firewall-Regeln, erfordern in der Regel menschliches Eingreifen. Dies ändert sich mit modernen SIEM-Systemen, die sich in andere IT-Tools integrieren lassen, um Reaktionsmaßnahmen wie die Änderung von Firewall-Regeln oder die Quarantäne von E-Mails auszulösen.

    EDR-Lösungen ermöglichen sowohl manuelle als auch automatisierte Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle. Sie können kompromittierte Geräte automatisch isolieren, schädliche Prozesse beenden und sogar durch Malware vorgenommene Änderungen rückgängig machen, um die Auswirkungen eines Angriffs zu minimieren. So können Unternehmen schnell und effektiv auf Endpunktbedrohungen reagieren. Sicherheitsteams können Bedrohungen auf Endpunkten gründlich untersuchen und so auf komplexere Bedrohungen reagieren.

    4. Datenerhebung

    Der Umfang der Datenerfassung durch ein SIEM ist breit gefächert und umfasst Protokolle und Ereignisse aus einer Vielzahl von Quellen innerhalb der IT-Umgebung. Dazu gehören Netzwerkgeräte, Server, Sicherheitsanwendungen und Anwendungsprotokolle. So erhalten Sie einen ganzheitlichen Überblick über Sicherheitsereignisse und -muster, die auf eine Bedrohung oder ein Compliance-Problem hinweisen könnten.

    EDR-Lösungen konzentrieren ihre Datenerfassung auf Endpunkte und erfassen detaillierte Informationen zu Prozessausführungen, Dateiänderungen, Netzwerkverbindungen und anderen gerätespezifischen Aktivitäten. Diese detaillierten Daten sind entscheidend, um verdächtiges Verhalten zu erkennen, die Auswirkungen eines Angriffs zu analysieren und Ursachenanalysen durchzuführen, um zukünftige Sicherheitsverletzungen zu verhindern.


    EDR vs. SIEM: Wie soll man sich entscheiden?

    Die Wahl zwischen Endpoint Detection and Response (EDR)- und Security Information and Event Management (SIEM)-Lösungen hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens, der Sicherheitslage und der vorhandenen Infrastruktur ab. Hier sind einige wichtige Überlegungen, die Ihnen die Entscheidung erleichtern:

    • Verstehen Sie Ihre Sicherheitsziele: Wenn Ihr Hauptanliegen der Schutz vor Bedrohungen auf Endpunktebene ist, einschließlich Laptops, Desktops und Mobilgeräten, ist EDR unerlässlich. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie mobile Mitarbeiter haben oder BYOD-Richtlinien anwenden. Wenn Sie hingegen einen umfassenden Überblick über die Sicherheitslage Ihrer gesamten IT-Infrastruktur haben möchten, ist SIEM vorteilhafter.
    • Berücksichtigen Sie die Art Ihrer Assets: Für Unternehmen mit einer beträchtlichen Anzahl kritischer Assets, die über mehrere Endpunkte verteilt sind, ist der Fokus von EDR auf der Erkennung und Reaktion auf Endpunktbedrohungen möglicherweise relevanter. Wenn sich Ihre Assets jedoch eher auf netzwerkbasierte Anwendungen und Dienste konzentrieren, könnte die breite Abdeckung von SIEM vorteilhafter sein.
    • Bewerten Sie Ihre Compliance-Anforderungen: Wenn Sie in einer stark regulierten Branche tätig sind, die detaillierte Compliance-Berichte erfordert, können die umfassenden Protokollverwaltungs- und Berichtsfunktionen von SIEM Ihre Compliance-Bemühungen optimieren. SIEM-Systeme aggregieren und korrelieren Daten aus Ihrer gesamten IT-Umgebung und unterstützen so das Compliance-Management.
    • Integration in die vorhandene Infrastruktur: Bewerten Sie, wie gut sich jede Lösung in Ihre vorhandene Sicherheits- und IT-Infrastruktur integrieren lässt. SIEM-Lösungen können durch die Korrelation von Daten aus verschiedenen Quellen einen Mehrwert bieten, erfordern aber eine Integration mit diesen Quellen. EDR-Lösungen bieten einen höheren Mehrwert, wenn sie in andere vorhandene Sicherheitstools integriert werden.
    • Reaktionsmöglichkeiten: Wenn Sie Vorfälle nicht nur erkennen, sondern auch sofort darauf reagieren müssen, insbesondere auf Endpunktebene, könnten die automatisierten Reaktionsmöglichkeiten von EDR ein entscheidender Faktor sein. Moderne SIEM-Lösungen integrieren zwar zunehmend automatisierte Reaktionsfunktionen, doch auf Endpunktebene bieten EDR-Lösungen direktere und schnellere Maßnahmen.
    • Zukünftige Skalierbarkeit: Denken Sie an die Skalierbarkeit der Lösung im Einklang mit dem Wachstum Ihres Unternehmens. Cloudbasierte SIEM- und EDR-Lösungen bieten Skalierbarkeit und Flexibilität, aber die Kosten und logistischen Auswirkungen der Skalierung sollten berücksichtigt werden.

    Letztendlich muss man sich nicht immer zwischen EDR und SIEM entscheiden. Viele Unternehmen sind der Meinung, dass eine Kombination aus beiden die umfassendste Sicherheitslage bietet. EDR kann endpunktspezifische Bedrohungen effektiv bekämpfen, während SIEM einen umfassenderen Überblick über die Sicherheitslandschaft und Compliance-Berichte bietet. Damit ergänzen sich beide Lösungen in einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie.

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    Lesen Sie unsere ausführliche Erklärung zu den Vorteilen von SIEM.


    Exabeam-Plattformfunktionen: SIEM, UEBA, SOAR, Insider-Bedrohungen, Compliance, TDIR

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