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Überwachung von Netzwerkgeräten: Komponenten, Metriken und Best Practices

  • 8 minutes to read

Inhaltsverzeichnis

    Was ist Netzwerkgeräteüberwachung?

    Netzwerkgeräteüberwachung umfasst die Verwaltung und Analyse von Hardwaregeräten innerhalb eines Netzwerks. Dazu gehören Router, Switches, Firewalls und Server. Ziel ist es, den optimalen Betrieb dieser Geräte durch Überwachung ihrer Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit sicherzustellen. Durch die Überwachung werden Probleme frühzeitig erkannt, Ausfallzeiten reduziert und die Servicequalität aufrechterhalten.

    Zur Überwachung werden Tools eingesetzt, um Messdaten zu verfolgen, Warnmeldungen zu empfangen und Daten zu analysieren, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten. Die Überwachung von Netzwerkgeräten hilft Unternehmen außerdem dabei, fundierte Entscheidungen über Netzwerkverbesserungen und Kapazitätsplanung zu treffen.

    Durch die Analyse von Verkehrsmustern und Geräteleistung können Unternehmen zukünftige Anforderungen antizipieren und Engpässe vermeiden. Überwachung ist unerlässlich, um Sicherheitsbedrohungen zu erkennen und sicherzustellen, dass die Netzwerkinfrastruktur sowohl Leistungs- als auch Sicherheitsstandards konsistent erfüllt.

    Dies ist Teil einer Artikelserie zum Thema Netzwerksicherheit.

    Schlüsselkomponenten der Netzwerkgeräteüberwachung

    Fehlermanagement

    Fehlermanagement umfasst das Erkennen, Isolieren und Beheben von Netzwerkproblemen, um Ausfallzeiten zu minimieren. Diese Komponente ist entscheidend für die Echtzeit-Identifizierung von Fehlern durch Überwachungstools. Bei Abweichungen werden Warnmeldungen generiert, die Netzwerkadministratoren helfen, Probleme schnell zu beheben.

    Fehlermanagement reduziert Serviceunterbrechungen, verbessert die Netzwerkzuverlässigkeit und umfasst häufig automatisierte Prozesse zur Fehlererkennung. Die Integration des Fehlermanagements in andere Netzwerkmanagementkomponenten bietet einen Überblick über den Netzwerkzustand. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ursachen behoben werden, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.

    Konfigurationsmanagement

    Das Konfigurationsmanagement umfasst die Pflege und Verwaltung der Einstellungen und Konfigurationen von Netzwerkgeräten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Geräte wie erwartet funktionieren und eine zuverlässige Netzwerkleistung gewährleistet ist. Es hilft, Konfigurationsverläufe und -änderungen nachzuverfolgen und ermöglicht so die Fehlerbehebung bei auftretenden Problemen.

    Konfigurationsmanagement-Praktiken schützen vor inkompatiblen Änderungen und unbefugtem Zugriff und gewährleisten die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens. Automatisierung bietet Vorteile im Konfigurationsmanagement, z. B. die Reduzierung menschlicher Fehler und die Steigerung der Effizienz bei Änderungen. Die Nachverfolgung von Änderungen über Netzwerkgeräte hinweg trägt zur Einhaltung von Standards und Vorschriften bei.

    Leistungsmanagement

    Das Performance-Management konzentriert sich auf die Überwachung der Leistung von Netzwerkgeräten und -verbindungen, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Dazu gehört die Verfolgung von Kennzahlen wie Durchsatz, Latenz und Paketverlust. Die Überwachung dieser Kennzahlen hilft Unternehmen, eine hohe Leistung aufrechtzuerhalten und kritische Anwendungen und Dienste zu unterstützen.

    Das frühzeitige Erkennen von Leistungsproblemen mindert deren Auswirkungen und trägt zur Aufrechterhaltung der Benutzerzufriedenheit und Produktivität bei. Dies erfordert Analysen, um Trends vorherzusagen und Ressourcen zu optimieren. Durch die Erkennung von Mustern können Unternehmen Nutzungsspitzen prognostizieren und die Kapazitäten entsprechend anpassen. Tools können dazu beitragen, dass die Leistungsniveaus mit den Service Level Agreements (SLAs) übereinstimmen.

    Sicherheitsmanagement

    Das Sicherheitsmanagement im Rahmen der Netzwerkgeräteüberwachung gewährleistet den Schutz von Daten und Infrastruktur vor unbefugtem Zugriff und Bedrohungen. Es umfasst die Überwachung verdächtiger Aktivitäten, die Sicherstellung der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und die rechtzeitige Anwendung von Updates und Patches. Das Sicherheitsmanagement trägt zum Schutz vertraulicher Informationen und zur Wahrung der Netzwerkintegrität bei.

    Die Integration von Sicherheitsüberwachungstools ermöglicht eine schnelle Erkennung und Reaktion auf potenzielle Bedrohungen. Diese Systeme bieten Einblick in die Netzwerkaktivitäten, helfen bei der Identifizierung von Schwachstellen und sichern Netzwerkperimeter. Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und -updates stärken die Abwehrmaßnahmen und gewährleisten die Einhaltung von Branchenstandards, um Unternehmensressourcen vor Sicherheitsverletzungen zu schützen.

    Kostenmanagement

    Das Kostenmanagement befasst sich mit der Verfolgung der Ressourcennutzung und -aktivität auf Netzwerkgeräten, die für die Abrechnung und Kostenverteilung von entscheidender Bedeutung ist. Es umfasst die Erfassung und Analyse von Nutzungsdaten, um die Verteilung der Netzwerkressourcen zu optimieren. Eine genaue Überwachung gewährleistet eine faire Verteilung von Kosten und Ressourcen und unterstützt die strategische Planung und Budgetierung.

    Netzwerküberwachungstools unterstützen die Datenerfassung für das Kostenmanagement. Die Implementierung von Kostenmanagementpraktiken hilft Unternehmen, Nutzungsmuster zu verstehen und Optimierungsbereiche zu identifizieren. Die Analyse von Netzwerknutzungsdaten unterstützt die Kapazitätsplanung und die Identifizierung nicht ausgelasteter Ressourcen.

    Wichtige zu überwachende Kennzahlen

    Geräteverfügbarkeit

    Die Geräteverfügbarkeit misst die Betriebszeit von Netzwerkgeräten und stellt sicher, dass sie bei Bedarf betriebsbereit und erreichbar sind. Die Überwachung der Verfügbarkeit ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Netzwerkzuverlässigkeit und Servicekontinuität. Netzwerktools liefern Statusaktualisierungen und Warnungen in Echtzeit, wenn Geräte offline gehen, und ermöglichen so eine schnelle Problemlösung.

    Um eine optimale Geräteverfügbarkeit zu erreichen, müssen Redundanz- und Failover-Mechanismen implementiert werden, um die Auswirkungen von Geräteausfällen zu minimieren. Regelmäßige Wartung und Updates sind notwendig, um unerwartete Ausfallzeiten zu vermeiden. Die Überwachung von Verfügbarkeitstrends hilft zudem, potenzielle Probleme vorherzusagen und ermöglicht proaktive Maßnahmen zur Verbesserung der Netzwerkstabilität.

    Leistungsmetriken

    Leistungskennzahlen bewerten, wie gut Netzwerkgeräte und -verbindungen den Datenverkehr verarbeiten. Zu den wichtigsten Kennzahlen zählen Bandbreitennutzung, Latenz, Jitter und Paketverlust. Die Überwachung dieser Kennzahlen hilft, Leistungsengpässe zu identifizieren und die Ressourcenverteilung zu optimieren. Hohe Leistung unterstützt eine reibungslose Servicebereitstellung und die Zufriedenheit der Benutzer.

    Tools, die Leistungsmesswerte in Echtzeit liefern, ermöglichen schnelle Reaktionen auf Änderungen und sorgen so für eine konstante Netzwerkeffizienz. Die Analyse historischer Daten ermöglicht Trendprognosen und präventive Ressourcenanpassungen und beugt so Leistungseinbußen vor.

    Gesundheitsmetriken

    Gesundheitsmetriken geben Einblicke in den Gesamtzustand von Netzwerkgeräten und konzentrieren sich dabei auf Parameter wie CPU-Auslastung, Speicherzuweisung und Temperatur. Die Überwachung dieser Metriken hilft, potenzielle Fehler zu erkennen und die Betriebsbereitschaft der Geräte aufrechtzuerhalten. Regelmäßige Gesundheitschecks stellen sicher, dass die Geräte innerhalb der Standardparameter arbeiten.

    Der Einsatz von Diagnosetools zur Überwachung von Gesundheitsdaten bietet Übersicht, ermöglicht rechtzeitige Wartung und verhindert größere Störungen. Prädiktive Analysen können Komponentenausfälle vorhersehen und einen präventiven Austausch oder eine Reparatur veranlassen.

    Konfigurationsänderungen und Backups

    Durch die Überwachung von Konfigurationsänderungen und Backups wird die Betriebskonsistenz und Sicherheit der Netzwerkgeräte gewährleistet. Die Nachverfolgung von Änderungen hilft, nicht autorisierte Änderungen zu identifizieren, während Backups bei Bedarf Datenwiederherstellungsoptionen bieten. Tools zur Konfigurationsüberwachung unterstützen die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien und gesetzlichen Anforderungen.

    Die Automatisierung von Konfigurationssicherungen und Änderungsverfolgung vereinfacht Verwaltungsprozesse und verbessert die Zuverlässigkeit. Regelmäßig aktualisierte Sicherungen schützen vor Datenverlust bei unerwarteten Ausfällen und ermöglichen eine schnelle Wiederherstellung. Die Einführung effizienter Änderungsmanagementprotokolle minimiert das Risiko von Konfigurationsfehlern.

    Anomales Verhalten

    Die Überwachung auf anomales Verhalten umfasst die Identifizierung von Aktivitäten oder Mustern, die vom normalen Netzwerkbetrieb abweichen. Zu diesen Abweichungen können ungewöhnliche Verkehrsspitzen, unerwartete Konfigurationsänderungen oder unbefugte Zugriffsversuche gehören. Das Erkennen von Anomalien ist entscheidend, um potenzielle Sicherheitsbedrohungen, Leistungsprobleme oder Betriebsstörungen zu verhindern. Netzwerküberwachungstools verwenden Baselines und Algorithmen des maschinellen Lernens, um zwischen typischen Schwankungen und wirklich verdächtigen Aktivitäten zu unterscheiden.

    Um auf anomales Verhalten reagieren zu können, müssen Überwachungstools mit Warnsystemen integriert werden, um eine schnelle Untersuchung und Behebung zu ermöglichen. Automatisierte Reaktionen können problematische Geräte blockieren oder isolieren, bis die Probleme behoben sind. Darüber hinaus hilft die langfristige Verfolgung von Anomalien Unternehmen dabei, Reaktionsprotokolle zu verbessern und sicherzustellen, dass das Netzwerk gegen neue Bedrohungen widerstandsfähig bleibt.

    Tipps vom Experten

    Steve Moore

    Steve Moore ist Vice President und Chief Security Strategist bei Exabeam. Er entwickelt Lösungen zur Bedrohungserkennung und berät Kunden zu Sicherheitsprogrammen und der Reaktion auf Sicherheitsverletzungen. Er ist Moderator des „The New CISO Podcast“, Mitglied des Forbes Tech Council und Mitbegründer von TEN18 bei Exabeam.

    Meiner Erfahrung nach können Ihnen die folgenden Tipps dabei helfen, die Überwachung von Netzwerkgeräten zu optimieren und häufige Herausforderungen zu bewältigen:

    1. Segmentieren Sie die Überwachung nach Gerätekritikalität: Klassifizieren Sie Geräte basierend auf ihrer Bedeutung für das Netzwerk in Stufen. Weisen Sie zentralen Infrastrukturkomponenten (z. B. Routern und Switches) Überwachungs- und Warnschwellenwerte mit höherer Priorität zu, während Sie für weniger kritische Geräte niedrigere Schwellenwerte festlegen.
    2. Integrieren Sie die Überwachung in Sicherheitstools: Verbinden Sie das Überwachungssystem mit Sicherheitslösungen wie SIEMs, um Leistungsanomalien mit potenziellen Sicherheitsbedrohungen zu korrelieren. Beispielsweise können unerwartete CPU-Spitzen in einer Firewall auf einen DDoS-Angriff hinweisen.
    3. Nutzen Sie synthetischen Datenverkehr für proaktive Tests: Generieren Sie synthetischen Datenverkehr, um die reale Netzwerknutzung zu simulieren und die Leistung und Belastbarkeit der Geräte unter verschiedenen Bedingungen zu testen. So können Engpässe erkannt werden, bevor sie sich auf die Benutzer auswirken.
    4. Überwachen Sie den Firmware- und Patch-Status: Integrieren Sie die Gerätezustandsmetriken in die Firmware- und Patch-Überwachung. Veraltete Firmware kann Schwachstellen verursachen. Proaktive Geräteaktualisierungen verringern die Anfälligkeit für Exploits.
    5. Rollenbasierte Warnmeldungen: Passen Sie Warnmeldungen an bestimmte Teams oder Rollen an. Netzwerktechniker können sich beispielsweise auf Leistungswarnungen konzentrieren, während Sicherheitsteams über verdächtige Datenverkehrsmuster oder Zugriffsanomalien benachrichtigt werden.

    Herausforderungen bei der Überwachung von Netzwerkgeräten

    Es gibt mehrere Aspekte von Netzwerkgeräten, die ihre Überwachung schwierig machen.

    Skalierbarkeit in großen Netzwerken

    Bei der Erweiterung von Netzwerken ergeben sich Skalierbarkeitsprobleme, da Überwachungssysteme zunehmende Datenmengen effizient verarbeiten müssen. In großen Netzwerken stellt die Aufrechterhaltung der Transparenz über alle Geräte hinweg erhebliche Hürden dar. Die Anpassung von Überwachungslösungen an das Wachstum ohne Leistungseinbußen erfordert strategische Planung und eine robuste Architektur.

    Falsche Positive/Negative in Warnungen

    Die Ausbalancierung von Warnmeldungen zur Minimierung von Fehlalarmen und Fehlalarmen ist eine entscheidende Herausforderung. Fehlalarme können zu Alarmmüdigkeit führen, da echte Probleme übersehen werden können. Fehlalarme hingegen bedeuten, dass kritische Warnmeldungen verpasst werden. Präzise Schwellenwerteinstellungen und adaptive Algorithmen verbessern die Alarmgenauigkeit und gewährleisten die Zuverlässigkeit bei der Identifizierung tatsächlicher Probleme.

    Kompatibilität mit verschiedenen Geräten und Anbietern

    Kompatibilitätsprobleme erschweren die Netzwerküberwachung in Umgebungen mit Geräten verschiedener Hersteller. Die Integration verschiedener Technologien erfordert anpassungsfähige Überwachungslösungen. Diese Tools müssen effektiv mit verschiedenen Protokollen und Standards kommunizieren, um die Netzwerküberwachung zu gewährleisten.

    Umgang mit verschlüsseltem Datenverkehr und Datenschutzbedenken

    Die Überwachung verschlüsselten Datenverkehrs stellt aufgrund von Datenschutzbedenken und -bestimmungen eine Herausforderung dar. Eine effektive Überwachung muss Einblicke in den Netzwerkverkehr ermöglichen, ohne Datenschutzgesetze zu verletzen oder sensible Daten preiszugeben. Lösungen, die die Verschlüsselung berücksichtigen und gleichzeitig die notwendigen Sicherheitseinblicke bieten, sind unerlässlich.

    5 Best Practices zur Überwachung von Netzwerkgeräten

    Hier sind einige Möglichkeiten, wie Unternehmen eine genaue und umfassende Überwachung ihrer Netzwerkgeräte sicherstellen können.

    1. Geräte identifizieren und klassifizieren

    Der erste Schritt der Überwachung besteht darin, alle Geräte im Netzwerk zu identifizieren und zu klassifizieren. Dazu gehört die Katalogisierung von Routern, Switches, Firewalls, Servern, Access Points und allen anderen Hardwarekomponenten. Jedes Gerät hat eine bestimmte Funktion im Netzwerk, und das Verständnis seines Zwecks ist entscheidend für die Priorisierung von Überwachungsaufgaben. Beispielsweise kann ein Core-Switch häufigere Überprüfungen erfordern als ein Edge-Router.

    Der Einsatz von Netzwerkerkennungstools automatisiert den Identifizierungsprozess und erstellt ein Inventar der angeschlossenen Geräte. Diese Tools erkennen auch neue Geräte, sobald sie dem Netzwerk beitreten, und stellen so sicher, dass der Überwachungsumfang stets aktuell bleibt. Die Klassifizierung von Geräten nach ihrer Kritikalität oder Funktion – beispielsweise Infrastruktur, Endpunkte oder IoT – hilft bei der Entwicklung von Überwachungsstrategien. Regelmäßige Audits und Aktualisierungen der Geräteliste gewährleisten kontinuierliche Genauigkeit.

    2. Legen Sie Basislinien und Schwellenwerte fest

    Eine Baseline stellt das typische Verhalten von Geräten oder Netzwerksegmenten unter normalen Bedingungen dar und umfasst Kennzahlen wie Bandbreitennutzung, CPU-Auslastung, Speicherverbrauch und Latenz. Wenn ein Gerät beispielsweise konstant mit 60 % CPU-Auslastung arbeitet, kann ein plötzlicher Anstieg auf 90 % auf ein Problem hinweisen.

    Schwellenwerte definieren akzeptable Bereiche für diese Kennzahlen und lösen bei Überschreitung Warnungen aus. Tools mit Baseline-Learning-Funktionen können historische Daten analysieren, um normale Leistungsmuster zu identifizieren und so den Einrichtungsprozess zu vereinfachen. Schwellenwerte sollten fein abgestimmt werden, um Fehlalarme zu reduzieren und gleichzeitig echte Probleme zu erkennen. Zu eng gesetzte Schwellenwerte können zu übermäßigen Warnungen führen, während zu weit gesetzte Schwellenwerte kritische Reaktionen verzögern können.

    3. Aktivieren Sie Warnungen und Benachrichtigungen

    Überwachungssysteme sollten so konfiguriert sein, dass sie bei wichtigen Ereignissen wie Geräteausfällen, erheblichen Leistungseinbußen oder Sicherheitsvorfällen Warnmeldungen generieren. Warnmeldungen müssen umsetzbar sein und ausreichend Kontext enthalten, z. B. betroffene Geräte, zugehörige Metriken und Zeitstempel, damit Administratoren das Problem schnell einschätzen und beheben können.

    Warnsysteme priorisieren kritische Ereignisse, um zu verhindern, dass Administratoren mit irrelevanten Benachrichtigungen überhäuft werden. Beispielsweise sollte eine Warnung bei einem Routerausfall Vorrang vor einer Warnung bei geringfügigen Schwankungen der Bandbreitennutzung haben. Die Integration mit Kommunikationstools wie E-Mail, SMS und Kollaborationsplattformen (z. B. Slack oder Microsoft Teams) stellt sicher, dass Warnungen schnell die richtigen Mitarbeiter erreichen.

    Eskalationsrichtlinien können die Reaktionszeiten weiter verkürzen, indem ungelöste Probleme an übergeordnete Teams weitergeleitet werden. Die regelmäßige Überprüfung der Alarmkonfigurationen trägt dazu bei, ein optimales Gleichgewicht zwischen Relevanz und Volumen zu gewährleisten und so Alarmmüdigkeit zu vermeiden.

    4. Verfolgen Sie den Netzwerkverkehr

    Die Überwachung des Netzwerkverkehrs liefert wertvolle Einblicke in den Datenfluss im Netzwerk und deckt Muster und potenzielle Probleme auf. Dazu gehört die Analyse von Kennzahlen wie Bandbreitenauslastung, Paketverlust, Jitter und Latenz. Diese Erkenntnisse helfen Administratoren, Engpässe, nicht autorisierte Aktivitäten und falsch konfigurierte Geräte zu identifizieren.

    Flussanalysetools wie NetFlow, sFlow oder IPFIX ermöglichen eine detaillierte Untersuchung des Netzwerkverkehrs und zeigen auf, welche Anwendungen, Geräte oder Benutzer die meiste Bandbreite verbrauchen. Beispielsweise können plötzliche Spitzen im Datenverkehr zu einer einzelnen IP-Adresse auf einen Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS) hinweisen, während eine anhaltende Überlastung auf die Notwendigkeit von Kapazitätserweiterungen hinweisen kann.

    Echtzeit-Verkehrsüberwachung ermöglicht die schnelle Erkennung von Anomalien, während historische Daten die langfristige Kapazitätsplanung und -optimierung unterstützen. Durch regelmäßiges Tracking des Netzwerkverkehrs können Unternehmen eine hohe Leistung aufrechterhalten, die Einhaltung von Richtlinien sicherstellen und potenzielle Probleme beheben, bevor sie eskalieren.

    5. Visualisierung und Berichterstattung nutzen

    Visualisierungs- und Berichtstools sind unerlässlich, um aus Rohdaten der Überwachung umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen. Dashboards mit Echtzeit-Visualisierungen wie Grafiken, Diagrammen und Heatmaps bieten einen Überblick über wichtige Kennzahlen wie Gerätezustand, Verkehrstrends und Leistungsniveaus. Eine Heatmap kann beispielsweise schnell anzeigen, welche Bereiche des Netzwerks unterdurchschnittlich oder überlastet sind.

    Anpassbare Berichte bieten tiefere Einblicke für Anwendungsfälle wie Compliance-Audits, Kapazitätsplanung oder SLA-Tracking. Diese Berichte können Trends im Zeitverlauf aufzeigen, wie z. B. einen stetigen Anstieg der Bandbreitennutzung oder wiederkehrende Latenzspitzen während Spitzenzeiten. Die automatisierte Berichterstellung stellt sicher, dass die Beteiligten regelmäßige Updates ohne manuellen Aufwand erhalten.

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    Netzwerküberwachung kann auch bei der Erkennung, Neutralisierung und Wiederherstellung nach Cyberangriffen eine wesentliche Rolle spielen. SOC-Teams benötigen vollständige Transparenz in den Netzwerken ihres Unternehmens, um diese Bedrohungen zu erkennen, ordnungsgemäße forensische Untersuchungen durchzuführen, Audits zu unterstützen und Betriebsprobleme zu identifizieren. NetMon erweitert Ihren Sicherheits-Stack um eine zusätzliche, leistungsstarke Ebene. NetMon ist als Appliance oder virtuelle Maschine in Ihrer Netzwerkinfrastruktur oder als Add-on für Ihre Exabeam Bereitstellung verfügbar und bietet eine detailliertere Netzwerktransparenz als Firewalls der nächsten Generation, Intrusion Detection Systems/Intrusion Prevention Systems (IDS/IPS) oder andere gängige Netzwerkgeräte.

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    Durch die Verknüpfung von Firewall-Daten, Netzwerküberwachung, Benutzeraktivität und automatisierter Erkennung ermöglicht Exabeam Sicherheitsteams, über Warnmeldungen hinaus zu verwertbaren Informationen zu gelangen und so eine schnellere und präzisere Erkennung, Untersuchung und Reaktion auf Bedrohungen (TDIR) zu gewährleisten.

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